Flammen in einem gemauerten Ofen, an der Öffnung backt ein Fladenbrot

Unsere Küche

Feuer, Gewürze und Geduld

Unsere Küche hat keine Geheimnisse. Es braucht nur einen heißen Ofen, ganze Gewürze und Zeit.

Das Feuer

Ein Lehmofen, mit Holzkohle befeuert

Der Tandoor wird jeden Nachmittag als Erstes angefeuert und kühlt als Letztes ab. Unten im Lehmtopf glüht die Holzkohle; die Wände speichern die Hitze, bis sie so heiß sind, dass ein Naan im Handumdrehen gar ist.

Fleisch, Paneer und Gemüse verbringen die Nacht in Joghurt und Gewürzen und wandern dann an langen Spießen hinunter in die Glut. Heraus kommen sie rauchig, an den Rändern angeröstet und innen noch saftig. Genau dieses Röstaroma ist der Geschmack, um den wir unsere Karte aufbauen.

Tandoori-Hähnchen auf einem schwarzen Teller mit Salat, Limette und Chutneys

Die Gewürzdose

Geröstet und zerstoßen, direkt hier gemahlen

Jede indische Küche hat eine Masala Dabba, eine runde Dose mit den Gewürzen für jeden Tag. In unserer liegen diese hier – ganz gekauft und in kleinen Mengen gemahlen, damit sie noch kräftig duften, wenn sie in die Pfanne kommen.

  • Kaschmir-Chili

    Tiefrot und nur sanft scharf. Sie verleiht den Tandoor-Marinaden und dem Rogan Josh ihre Farbe.

  • Kurkuma

    Erdig und warm. Eine Prise kommt ins Dal und in fast jede Currybasis.

  • Kreuzkümmel

    Trocken geröstet, bis er knistert, dann ab in den Reis, das Raita und den Lassi.

  • Schwarzer Kardamom

    Rauchig, mit einer Note von Kampfer – für das Biryani und das langsam geschmorte Lamm.

  • Bockshornklee

    Die Blätter, getrocknet und zerrieben, runden das Butter Chicken ab.

  • Fenchel

    Süß und kühlend, das Rückgrat der kaschmirischen Küche.

  • Schwarzer Pfeffer

    Die Schärfe der Chettinad-Küche, für jeden Topf frisch zerstoßen.

  • Safran

    Ein paar Fäden, in warmer Milch eingeweicht, für Biryani und Kulfi.

Der Schmortopf

Manches lässt sich nicht hetzen

Die Zwiebeln garen, bis sie dunkel und süß sind, bevor irgendetwas anderes in den Topf kommt. Die schwarzen Linsen für das Dal Makhani kommen am Vorabend auf den Herd und köcheln, bis sie samtig sind. Die Lammschulter schmort langsam bei niedriger Hitze mit Fenchel und getrocknetem Ingwer.

Nichts davon ist kompliziert. Es braucht nur jemanden, der beim Topf bleibt – und genau das tun wir.

Ein Curry in einer Kupferschale mit Safranreis und gefalteten Parathas

Unsere Brote werden frisch auf Bestellung gebacken, nie warmgehalten.

Regional statt beliebig

Jedem Gericht seine eigene Region

Die eine indische Küche gibt es nicht, also kochen wir sie auch nicht. Jedes Gericht folgt der Region, aus der es stammt.

  • Punjab

    Der Tandoor selbst, Butter Chicken, Dal Makhani, Chana Masala, Saag und die Brote.

  • Kaschmir

    Rogan Josh, gekocht mit Fenchel, getrocknetem Ingwer und Kaschmir-Chili statt mit Zwiebeln und Tomaten.

  • Goa

    Garnelencurry, mit Kokum und Tamarinde gesäuert, und das Kokum-Sherbet.

  • Chettinad

    Hähnchen mit schwarzem Pfeffer, Sternanis und gerösteter Kokosnuss.

  • Lucknow

    Lamm-Dum-Biryani, in einem mit Teig versiegelten Topf gegart, sodass es im eigenen Duft dämpft.

  • Mumbai

    Pani Puri, Samosa Chaat und die Streetfood-Snacks, auf die wir nicht verzichten wollten.

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